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Title: Love
Description: Deutsch+++PWP+++ NC-17


Miss Cicero - July 22, 2004 03:25 PM (GMT)
Mein erster PWP :wub: Die Story basiert auf meinen zwei originalen Charakteren Correllia Tharren und Paul Ward, also klaut sie bitte nicht *g*Reviews willkommen, wer hier Deutsch spricht :)

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Put me on the table
Make me say your name
If I can't remember
Then give me all your pain
I can sit and listen
Or I can make you scream
Kiss it and make it better
Just put your trust in me

Oh my God, go a little slower
Oh my God, what was that again?
Let me feel you baby
Let me in, 'cause I understand
Let me feel you baby
'Cause I unterstand

(Pink)


__...:::#*~+~*#:::...___

Mit den ersten goldenen Sonnenstrahlen des neuen Tages schloss Correllia die Tür ihrer Villa auf und trat leise ein. Sie war müde nach sechs Stunden Patrouille in New York City und sehnte sich einzig und allein nach ihrem Bett, während sie sich ihrer Doc Martens und der nicht minder schweren Lederjacke entledigte. Gähnend schlich sie auf leisen Sohlen hinauf ins Schlafzimmer, wobei sie ihre restlichen Kleider routiniert auf Kommoden und Geländer verteilte. Oben angekommen trug sie nichts weiter als Unterwäsche, und als sie das Schlafzimmer betrat, zauberte sich trotz der Müdigkeit ein Lächeln auf ihre Lippen. Paul lag im Bett, auf dem Bauch, die Decke bis zur Hüfte, und er hielt ein Kissen wie ein Kuscheltier in den Armen, während ein paar freche Sonnenstrahlen, die irgendwie einen Weg durch die dicken Samtvorhänge gefunden hatten, neckische Muster auf seinen Rücken und in sein zerwühltes Haar malten. Sein Gesichtsausdruck war beinahe schon niedlich, er zog einen Schmollmund wie ein kleines Kind das an einer Flasche nuckelt, aber seine Mundwinkel zeigten kaum merklich nach oben.

Correllia fand den Anblick einfach nur zu süß und griff fast im selben Augenblick zu ihrer Kamera, um ein Bild zu machen. Anschließend legte sie den Apparat wieder beiseite und schlüpfte aus ihrer Wäsche und zu Paul unter die Decke. Vorsichtig nahm sie ihm das Kissen aus den Armen und schmiegte sich an seiner Stelle an den für sie schönsten Mann des Universums. Ein wohliger Schauer rann ihre Wirbelsäule hinab und sie seufzte zufrieden, als sie seine warme Haut an ihrer spürte und sein Atem über ihren Nacken strich. Correllia schloss die Augen, legte den Kopf an Pauls Brust und döste noch ein Stündchen oder zwei, bis sie Paul nach einer Weile leise brummen hörte und merkte, wie er einen Arm wegnahm um sich auf den Rücken zu drehen und sich zu strecken.

„Guten Morgen, Mister Ward," meinte sie mit einem Schmunzeln, die Augen immer noch geschlossen.

Sie hörte, wie er einen winzigen Moment innehielt und konnte sein Grinsen nur allzu deutlich vor ihrem geistigen Auge sehen. Er grinste immer, wenn sie ihn so nannte und dabei das R so rollte, dass es klang wie das Schnurren einer Raubkatze. Gleich drauf spürte sie wieder seine Arme links und rechts und sein Gewicht auf sich, als er sich über sie beugte. Sie öffnete die Augen und blickte direkt in das tiefgründigste, wunderschönste Dunkelbraun das sie jemals gesehen hatte. Früher war sein Blick oft flackernd und unruhig gewesen, wie der eines Mannes, der ein gefahrvolles Leben führte, doch jetzt war er sanft, ausgeglichen und schien unerschütterlich. Correllia fand kaum etwas schöner, als stundenlang in diese Augen zu sehen und darin zu versinken.

„Guten Morgen, Miss Tharren," erwiderte Paul mit leicht belegter Stimme, und seine Mundwinkel rutschten dabei ganz leicht nach oben.

Correllia liebte diesen Blick. Es war genau die Masche, mit der er sie bevorzugt schwach machte, aber im Moment saß ihr der Schalk kräftig im Nacken. Als Paul sich herunterbeugte, um sie zu küssen, drehte sie den Kopf zur Seite und biss ihn stattdessen ins Ohrläppchen. Gleichzeitig piekste sie ihn mit zwei Fingern in die Seiten, an der Stelle genau unter den Rippen, wo er am kitzeligsten war. Mit einem laut der Überraschung, der sich auf äußerst interessante Weise aus einem unterdrückten Kichern, einem leisen Quietschen und einem Empörungsschrei zusammensetzte, sackte Paul in sich zusammen. Correllia rollte unter ihm hervor, sprang aus dem Bett und entzog ihm rasch ihre Hand, dann schnappte sie ihren Morgenmantel und huschte flink wie eine Gazelle hinunter in die Küche. Noch auf der Treppe vernahm sie aus dem Schlafzimmer ein Knurren.

„Ich hasse es, wenn du das tust!“

Correllia kniff die Augen zu und biss sich auf die Unterlippe, um ein Kichern zu unterdrücken. Dann flötete sie zuckersüß zurück: „Ich weiß.“

Unten in der Küche nahm sie die Kanne der Kaffeemaschine, füllte sie mit Wasser und kippte es in den dafür vorgesehenen Behälter, dann maß sie das Pulver ab, legte einen Filter ein und schob alles zusammen, bevor sie die Maschine einschaltete. Das Atmen fiel ihr ein wenig schwerer, als sie hörte, wie Paul die Treppe hinunter kam, und als sie aus dem Augenwinkel wahrnahm wie er die Küche betrat, schnürte ihr der Anblick seines durchtrainierten, wie gemeißelten Körpers auf süßlich-schmerzhafte Art und Weise die Kehle zu und sie spürte ein Ziehen im Brustkorb, das ebenso ein Vergnügen wie eine Pein war. Sie merkte, wie sie innerhalb eines Sekundenbruchteils zittrig wurde, doch sie nahm sich zusammen. Ganz so leicht wollte sie es ihm dann doch nicht machen, denn war nicht alles, was man allzu mühelos bekam, nicht irgendwie reizlos? Um einen Mann wie Paul halten zu können musste sie dafür sorgen, dass er sich stets wie ein Eroberer fühlen durfte. Und machte nicht auch erst der Widerspenstigen Zähmung die bloße Versuchung zu einer wirklich süßen Sünde?

„Für Aktionen wie diese eben wirst du noch büßen!" knurrte Paul leise, als er hinter sie trat. Er fasste ihre Hüfte zart mit seinen Händen und massierte sie leicht während er sich vorbeugte und sie in den Nacken biss. Nicht gerade sanft, aber auch nicht brutal.

Correllia zuckte zusammen und wimmerte leise, als sich der süßliche Schmerz mit Lichtgeschwindigkeit in ihrem ganzen Körper ausbreitete. Sie schluckte und hielt einen Moment den Atem an, und dennoch gelang es ihr nicht vollständig, das Zittern aus ihrer Stimme zu verbannen, als sie den Mund öffnete.

„So? Werde ich das?“

„Oh ja.“

Paul zog sie an sich, sodass sich ihr Rücken an seine Brust presste. Er ließ seine Hände nach oben wandern, provozierend langsam, bis er bei ihren Brüsten ankam und diese umfasste, allerdings so, dass er sie zunächst kaum berührte. Gleichzeitig ließ er seine Lippen auf Correllias Haut niedersinken und bedeckte ihren Hals mit unzähligen federleichten Schmetterlingsküssen, von denen er genau wusste, wie sehr sie sie liebte. Die plötzliche Verdopplung ihrer Körperspannung und das Geräusch ihres Atems, den sie mit einem mal zischend einzog, gaben ihm nur allzu deutlich Recht.

„Es wird dir noch Leid tun, so mit mir zu spielen," raunte er ihr ins Ohr und begann ihre Brüste durch den dünnen Stoff des Morgenmantels hindurch zu streicheln. Ein wollüstiges Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit, als er spürte, wie ihre Brustwarzen unter seinen Fingern erigierten und sie leise stöhnte.

Correllia kämpfte. Mit sich und gegen Pauls Verführungskünste. Ich will dich. Komm her! Hörte sie ihren Körper schreien, und sie wusste, dass sie sich nun entscheiden musste, ob sie sich ihm hingeben oder ihn hinhalten würde.

Sie entschied sich für Letzteres.

In einem heroischen Anfall von Prinzipientreue packte sie Pauls Hände, zog seine Arme über ihre Schultern und stemmte sich gegen ihn, bevor sie in einer schnellen, fließenden Bewegung unter seinem linken Arm hindurchtauchte und ihm selbigen leicht verdrehte. Nicht so, dass er brach, aber auch nicht nur angedeutet. Sie grinste teuflisch, als er nur mäßig erfolgreich einen Schmerzensschrei unterdrückte.

„Um mich büßen zu lassen musst du mich erst einmal kriegen,“ Erwiderte sie mit Samtstimme und herausfordernd funkelnden Augen. Jag mich! Sagte der Blick, Vielleicht erlegst du mich. Na komm schon!

Sie genoss es, zu sehen, wie Paul sie nach der Schrecksekunde mit hungrigen Augen ansah und sich erst gegen die Versuchung wehrte, nur um ihr im nächsten Augenblick umso heftiger zu verfallen. Sie wich zurück, als er auf sie zukam, die Arme fast wie bei einem Kampf in Abwehrhaltung, und sie entfloh ihm dreimal um den Küchentisch herum, bis er schließlich schneller war, sie an einem Arm zu fassen bekam und gegen die Wand drückte. Er hielt ihre Handgelenke fest und presste sie auf Höhe ihres Gesichts links und rechts von ihr gegen den kühlen Stein und hielt sie von vorne herein von Fluchtversuchen jeglicher Art ab, indem er sich mit seinem ganzen Körper an sie drängte.

„Und schon hab ich dich!“ Flüsterte er und gönnte sich ein kurzes, triumphierendes Grinsen, bevor er ihre rechte Hand losließ, mit seiner ihr Kinn anhob und sie küsste.

Correllia biss zu. Nicht so fest, dass es angefangen hätte zu bluten, doch sie spürte, wie Paul einen Augenblick lang zuckte und in ihr Haar griff. Dann konterte er mit fast schon roher Gewalt. Er biss sie zurück, knabberte und kratzte ihre Ober- und Unterlippe sowie ihre Mundwinkel so lange, bis sie schließlich aufgab und ihn einließ.
Seine Zunge drang in ihre Mundhöhle ein, fand die Ihre, und gleich darauf kämpften und tanzten die beiden eng umschlungen miteinander, als ginge es um Leben oder Tod. Minutenlang ließen sie sich von dem Strudel animalischer Gier mitreißen, bis Paul das Tempo und die Aggression wieder zurücknahm. Correllia zögerte einen Moment, dann liebkoste sie seine Lippen sanft, küsste ihn so zurückhaltend und vorsichtig, als könnte sie ihn andersartig verletzen. Paul ließ sich darauf ein, und so verloren sie sich in einem viel versprechenden Rhythmus aus Fantasien und Hoffnungen, von zarten Lippenbekenntnissen und angedeuteten Zärtlichkeiten. Wohin genau diese Küsse führen würden wusste Correllia noch nicht, doch sie ahnte es, denn sie schmeckten nach mehr.

Schließlich trafen sich ihre Blicke, und es war nicht nötig, dass Paul auch nur ein Wort sagte, da ihm sein Verlangen ins Gesicht geschrieben stand. Zudem fühlte Correllia es auch ziemlich deutlich. Ihr Atem ging mittlerweile genauso schnell wie Pauls, doch als er die Hände nach ihr ausstreckte, entwischte sie ihm ein zweites Mal.

„Komm schon, so leicht kommst du hier nicht ran!“ Reizte sie ihn und begann aufreizend zu den Takten einer Musik zu tanzen, die nur sie hören konnte. Geschickt wich sie ihm aus, als er versuchte sie einzufangen, erst nach einer Weile ließ sie schließlich zu, dass er die Arme locker um ihre Hüften schlang. Sie küsste ihn, erst sanft und zärtlich, dann inniger, bis hin zur Leidenschaft, doch sobald Paul den Versuch startete, ihr näher zu kommen, zog sie sich sofort zurück. Dieses Spiel, von dem sie wusste, dass es ihn langsam aber sicher wahnsinnig machte, trieb sie mehrere Male, bis er die Regeln endlich begriff und sich zurückhielt. Lange stand er das aber nicht durch, und als er schließlich ein gepresstes „Bitte Corr!“ in ihr Ohr flüsterte, war Correllia diejenige, die triumphierend grinste. Aber sie fand, dass es nun genug war. Sie hatte Paul, wo sie ihn haben wollte.

Sie nahm seine Hände und hob sie an, führte sie unter den Stoff ihres Morgenmantels zu ihren Brüsten und ließ sie dort, gespannt darauf, was er nun tun würde. Paul sah sie einen Moment lang erstaunt an, so als habe er nicht gewartet, dass sie sich endlich ergeben würde, dann begann er sie zu streicheln: An den Brüsten, am Bauch, am Rücken. Und Correllia genoss seine Zärtlichkeiten. Dort wo ihre Haut mit seiner in Berührung kam, kribbelte sie wie verrückt, und sie wand sich unter seinem Griff, um diesem schrecklich-schönen Gefühl entgegenzuwirken, obschon sie wusste, dass es im Grunde zwecklos war.

Paul löste schließlich ihren Gürtel und streifte ihr den Morgenmantel von den Schultern. Diesmal hielt Correllia ihn nicht auf, zu groß war die Sehnsucht, endlich nackt zu sein und sich an ihn zu schmiegen. Ihre Lippen fanden einander erneut und sie küssten sich, leidenschaftlich aber dennoch zärtlich, und Correllia erzitterte, als Paul seine Finger ihre Wirbelsäule hinab gleiten ließ und sie dabei mit den Fingernägeln ganz leicht kratzte. Mit einem Mal fühlte sie sich wie ein Eiswürfel in der Hölle.

„Ich liebe dich," flüsterte sie leise zwischen Küssen und jubilierte innerlich, als Paul einige atemlose Augenblicke später antwortete: „Ich liebe dich auch.“ Er ließ einen Moment ab von ihr, packte sie dann plötzlich an den Oberschenkeln und hob sie auf die Arbeitsfläche der Küche. Correllia keuchte leise, als sie die kalten Kacheln an ihrem Fleisch fühlte, doch gleich darauf drängte Paul ihre Knie mit seinem Körper auseinander und zog sie zurück in seine Arme. Correllia gab sich deren Sicherheit hin und stöhnte leise, als Pauls Hand ihren Oberschenkel hinauf und zwischen ihre Beine glitt. Er vergrub sein Gesicht in ihrem Haar, während er die Knospe ihrer Lust stimulierte und gelegentlich einen Finger ein Stück einführte.

Correllia keuchte und drängte sich ihm entgegen. Die Art, wie er sie immer und immer wieder fast auf die Reise schickte, dann kurz davor aber wieder bremste, war kaum zu ertragen. Sie zerrte an seinen Haaren und grub die Finger in seine Schultern, bettelte stumm darum, er möge weitermachen… Endlich kam Paul ihrer Forderung nach, er streichelte und reizte sie, bis ihr Verstand sich zu verabschieden begann und sich eine kleine Sensation in ihrem Unterleib aufzubauen begann, die langsam aber stetig wuchs und sich irgendwann in ihrem gesamten Körper auszubreiten begann. Correllia schwitzte und ihre Haut kribbelte am ganzen Körper. Die Spannung in ihr wurde so groß, dass sie glaubte, sterben zu müssen, und sie legte den Kopf in den Nacken, bereitete sich darauf vor, abzuheben –

Da ließ Paul sie plötzlich fallen. Er zog seine Hand wieder zwischen ihren Beinen hervor und strich ihr langsam über die Seiten. Einen Moment lang verstand Correllia nicht, sie schlang die Arme um Paul, schmiegte sich an ihn und wartete darauf, dass er weitermachte, doch als er ihr ins Ohrläppchen biss und grinsend raunte, „Das war die Rache für vorhin, Liebling!“ wurde sie böse.

„Du elender –“
Weiter kam sie nicht, denn Paul verschloss ihre Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss, der Correllia dann doch recht schnell besänftigte. Sie ließ ihre Hände Pauls Rücken hinab gleiten und streifte ihm seine Boxershorts ab.

Wieder trafen sich ihre Blicke.

„Was machen wir eigentlich, wenn Bex oder Charles uns erwischen?“ Fragte Correllia atemlos, als sie ihre Stirn gegen Pauls lehnte.

Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und grinste sie verschmitzt an.
„Hattest du nicht einmal gesagt, du würdest dich gerne einmal in der Öffentlichkeit daneben benehmen? Das hier ist Level eins.“

Correllia lachte leise bevor sie Paul wieder küsste, sozusagen als stumme Einverständniserklärung, dass sie soweit war.

Paul entledigte sich noch rasch und unauffällig seiner Boxershorts, dann nahm er Correllia bei der Hüfte, hob sie ein wenig an und senkte sie anschließend langsam auf sich herab. Sie blickten sich an dabei, warteten immer wieder kurz ab, gaben nach… bis er schließlich in ihr war.

Paul kam in der Feuchte einen Moment zur Ruhe, er schloss seine Augen für einen Moment. Dieser Augenblick hatte eine ganz eigene Erotik. Es ging nicht nur um Sex, sondern auch um Nähe, um Intimität. Es war nicht nur Lust, die ihn innerlich brennen ließ und Correllia dazu brachte, das Becken zu heben und die Beine zu spreizen. Es war vielmehr auch ein Gefühl, aufgenommen zu werden, geborgen zu sein, und diesen Vertrauensbeweis wusste er zu schätzen. Paul suchte und fand Correllias Hände und ihre Finger verschränkten sich ineinander, und ein sanfter Kuss besiegelte den Pakt, einander gut zu tun. Ein tiefer Blick in die Augen des anderen machte allein diesen Moment zu einem kleinen Höhepunkt.

Dann begann er sich in ihr zu bewegen, erst langsam, um nicht nach dem zweiten Stoß zu kommen. Correllia kam ihm entgegen und es dauerte nicht lange, bis sie ihren Rhythmus gefunden hatten. Paul beherrschte sich eisern, auch wenn ihm das so schwer fiel wie selten sonst etwas in seinem Leben. Er ging mit größter Präzision vor, zog sich immer wieder fast vollständig aus ihr zurück, nur um dann umso tiefer in sie hinein zu sinken. Ihre Wärme brachte seine Sicherungen langsam aber sicher zum Durchbrennen, doch er kämpfte. Er wollte sehen, wie sie abhob, wollte fühlen, wie sich sämtliche ihrer Muskeln zusammenzogen und sie erbeben ließen. Er wollte, dass sie spürte, dass er bei ihr war wenn sie losließ und ein ganz klein bisschen starb, denn nichts war unerfüllender, als einen Höhepunkt allein zu erleben, so als onaniere der andere nur mit einem Körper und gebe sich egoistisch seinen eigenen Fantasien hin. Pauls Herz war hungrig, und deshalb streichelte er Correllia weiter, küsste und liebkoste ihren Hals, ihre Schultern und ihre Brüste, wie sie es am liebsten mochte, und erhöhte das Tempo und die Kraft seiner Stöße langsam aber stetig. Schließlich spürte er, wie ihr Atem einen Moment lang aussetzte, nur um sie danach fast verzweifelt nach Luft schnappen zu lassen.

„Paul!...“ stöhnte sie.

Da wusste er, dass sie soweit war.

„Flieg, mein Engel!“ Flüsterte er in ihr Ohr und versetzte ihr den letzten entscheidenden Stoß.

Correllia hob ab. Eine Explosion mit der Kraft von zehn Atombomben zerriss sie in Millionen kleine Stücke und katapultierte sie mit fünffacher Lichtgeschwindigkeit in den Himmel. Schweben. Vergehen. Wie ein Komet durch das Feuer der Sterne rasen. Sie spürte Paul, spürte die Kraft seiner Arme, und die Überladung an Gefühlen war einfach zu viel, um sie in sich zu behalten. Correllia schrie. Sie brüllte, sie kreischte, grub ihre Nägel in Pauls Fleisch und zitterte wie Espenlaub, als sie nach dem Höhenflug langsam wieder in irdische Sphären zurückkehrte. Paul fing sie sanft auf und strich ihr über den Rücken, küsste sie zärtlich und blickte in ihre Augen –

Und kaum dass sie wieder gelandet war spürte Correllia, wie er sich nun in ihr fallen ließ. Sie hielt ihn fest, damit er nicht aufschlagen würde, und ertrug es kaum, in diesem Moment in seine Augen zu sehen. Sein Blick öffnete ihr das Tor zu seiner Seele, er war so verletzlich, so viel intimer als Nacktheit. Correllia strich ihm sanft über den Rücken und blieb bei ihm, bis sie seinen letzten Tropfen in sich wusste.

Dann brach er in ihren Armen zusammen und sie hielten einander fest, bis sie wieder einigermaßen bei Atem waren.

„Ich liebe dich Corr!“ Flüsterte Paul mit einem Blick, der Correllia fast das Herz brach, und einer Ehrfurcht, die sie tief in ihrem Inneren zittern ließ. „Gott, ich liebe dich so sehr, dafür gibt es keine Worte.“

Sie lächelte und küsste ihn sanft bevor sie ihn wieder ansah.
„Ich liebe dich auch, Paul. Mehr als Worte oder Taten es je ausdrücken könnten.“

„Meine Prinzessin," sagte Paul mit einem versonnenen Lächeln, bevor er sie hochhob und hinauf ins Schlafzimmer trug. Lachend kugelten sie im Bett durch die Kissen, bis ihnen nach einer Weile schließlich die Luft ausging und sie ineinander verschlungen liegen blieben. Correllia betrachtete mit einem Lächeln Pauls gelöstes Gesicht. Ihr Puls flog noch immer, ebenso wie seiner.

„Corr?“ Fragte Paul dann.

„Mhm?“

„Hast du dir…“
Er zögerte. Es konnte gut sein, dass seine Frage diese wunderbare Situation schlagartig zerstören würde, doch er musste sie einfach stellen. Zu lange spukte sie ihm schon im Kopf herum.
„Hast du dir jemals vorgestellt, wie es wäre, wenn Klein Paul und Klein Corr unten im Garten spielen?“

Es dauerte einen Moment, ehe Correllia begriff, doch als die Erkenntnis sie traf wie ein sanfter Hieb, da brach sie beinahe in Tränen aus.

„Manchmal," flüsterte sie leise und ein wenig heiser, „aber ich wollte dich damit nicht überfallen.“

Paul lächelte nur und küsste sie innig, bevor er sie wieder ansah.
„Ich hoffe aus ganzem Herzen, dass wir heute ein Baby gemacht haben," sagte er sanft.

Correllia glaubte, im nächsten Moment zu explodieren, so glücklich war sie in diesem Augenblick. Dann aber schmunzelte sie.
„Wollen wir nicht doch lieber auf Nummer Sicher gehen?“

Paul blinzelte, dann grinste er von einem Ohr zum anderen.
„Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee, Miss Tharren.“

„Und worauf warten Sie dann noch, Mister Ward?“

Sylvie - July 23, 2004 02:40 PM (GMT)
Wow, also, ich muss schon sagen: Respekt!
Erstens dafür, dass ich nun endlich ein bisschen Unterstützung habe und nicht mehr ganz allein mit der "deutschen Fraktion" dastehe, zweitens für deine Story! Die ist wirklich gut, dein Schreibstil gefällt mir sehr. :yay:
Auf Deutsch habe ich eine so gute Geschichte dieser Art noch nicht gelesen... Ich hoffe wir bekommen bald noch mehr von dir zu lesen! ^_^

Großes Kompliment!

Miss Cicero - July 25, 2004 11:37 AM (GMT)
dankeee :) *big smile* Hat mich auch 5 Stunden und jede Menge schamesgerötete Wangen gekostet, bis ich das so hatte *lach* Ich und Liebesszenen... naaajaaa *g* freut mich, dass es dir gefällt :)

Sylvie - July 25, 2004 12:35 PM (GMT)
QUOTE (JadeSalSolo @ Jul 25 2004, 12:37 PM)
dankeee :) *big smile* Hat mich auch 5 Stunden und jede Menge schamesgerötete Wangen gekostet, bis ich das so hatte *lach* Ich und Liebesszenen... naaajaaa *g* freut mich, dass es dir gefällt :)

Das kann ich verstehen, wäre mir wahrscheinlich auch so gegangen wenn ich das so... naja, sagen wir mal "detailliert" geschrieben hätte ;-)
Umso mehr Respekt von meiner Seite... *lol*

Miss Cicero - July 25, 2004 07:57 PM (GMT)
tjahaaa *g* Nachdem ich einige Stories mit angedeuteten Szenen geschrieben hatte, meinte meine beste Freundin, ich sollte das jetzt doch mal "richtig" probieren, nun da ich 18 bin und das ganz offiziell darf :tsk: Im Endeffekt bin ich auch zufrieden damit - das "rausrücken" is trotzdem... "spannend" ;-)




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